25.09.2026
Täglich erscheinen in den Medien Berichte, Nachrichten oder Reportagen, die den zivilen Waffenbesitz oder den legalen Waffenhandel ins kriminelle Milieu rücken. Das geschieht auf verschiedene Art und Weise und meist ist die Ursache Unkenntnis, gepaart mit Ignoranz. Nur selten ist – nach unserer Erfahrung – böser Wille im Spiel.
Für den VDB-Geschäftsbereich „Public Relations“, der unter anderem für die Pressearbeit unseres Verbandes verantwortlich ist, gehört es zu den täglichen Aufgaben, die Medien aufzuklären und um Richtigstellung zu bitten. In Einzelfällen erzielen wir mit unseren Interventionen erfreuliche Ergebnisse (Überschriften werden geändert, Texte um ganze Passagen mit Verweis auf den VDB ergänzt). Bis es zu einem sichtbaren Umdenken in den Medien kommt, ist es aber noch ein langer Weg, den wir nicht allein beschreiten können.
Wir sind in unserem Bemühen, die Öffentlichkeit über unsere Branche aufzuklären, auf Ihre Mitwirkung angewiesen. Schreiben Sie Ihrer Lokalzeitung, wenn Sie einen unsachlichen Bericht lesen mussten. In den allermeisten Redaktionen werden Reaktionen der Leser ernst genommen. Geben Sie nicht auf, denn steter Tropfen höhlt den Stein. Ja, es ist mühsam, aber auch wir werden nicht aufhören, uns gegen diffamierende, falsche und tendenziöse Darstellungen unserer Branche zu wehren.

Ein aktuelles, besonders drastisches Beispiel für falsch verstandenen und handwerklich schlecht gemachten Journalismus mussten wir kürzlich im Flensburger Tageblatt lesen. (Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich für den Hinweis auf den Artikel bei einem unserer Fördermitglieder.)
Aufhänger für den Text mit der Überschrift „Ein Paradies für Waffenfreaks“ war die Zahl der Aufbewahrungskontrollen im Landkreises Schleswig-Flensburg (229 bisher im Jahr 2026), und dass davon nur 20 unangekündigt waren. Der Kommentar dazu lautete so (hier nur ein kurzer Ausschnitt):
Es waren Andreas Jagusch, Vorsitzender des Kreisschützenverbandes Schleswig-Flensburg, und Karl-Heinz Wolff, Vorsitzender des Sportschützenvereins Fahrdorf, die dann auch in einem neuen Artikel zu Wort kamen (auch dieser ist nur für Abonnenten frei zugänglich). Der VDB hat sich bei beiden bedankt, dass sie sich engagiert gegen die diffamierende Kolumne gewehrt haben. Der Autor der Kolumne, der auch das Interview mit den Herren Jagusch und Wolff durchgeführt hat, scheint allerdings nichts dazugelernt zu haben.
Allein die Überschrift „Waffenbesitz, aber legal“ ist ein erneutes Beispiel dafür, dass er Waffenbesitzer generell für Kriminelle hält. Sehr schade. Mit keiner Silbe distanziert sich der Verlag von der Kolumne, die weiterhin unverändert auf der Internetseite der SHZ steht.
Dennoch: Wir werden nicht aufhören, die Medien auf unsachliche und diskriminierende Berichte aufmerksam zu machen.
Die tägliche Presseschau: Waffenbesitz und Waffenhandel in den Medien
Der VDB wendet sich regelmäßig mit Aufklärungsschreiben an die Redaktionen
Täglich erscheinen in den Medien Berichte, Nachrichten oder Reportagen, die den zivilen Waffenbesitz oder den legalen Waffenhandel ins kriminelle Milieu rücken. Das geschieht auf verschiedene Art und Weise und meist ist die Ursache Unkenntnis, gepaart mit Ignoranz. Nur selten ist – nach unserer Erfahrung – böser Wille im Spiel.Für den VDB-Geschäftsbereich „Public Relations“, der unter anderem für die Pressearbeit unseres Verbandes verantwortlich ist, gehört es zu den täglichen Aufgaben, die Medien aufzuklären und um Richtigstellung zu bitten. In Einzelfällen erzielen wir mit unseren Interventionen erfreuliche Ergebnisse (Überschriften werden geändert, Texte um ganze Passagen mit Verweis auf den VDB ergänzt). Bis es zu einem sichtbaren Umdenken in den Medien kommt, ist es aber noch ein langer Weg, den wir nicht allein beschreiten können.
Wir sind in unserem Bemühen, die Öffentlichkeit über unsere Branche aufzuklären, auf Ihre Mitwirkung angewiesen. Schreiben Sie Ihrer Lokalzeitung, wenn Sie einen unsachlichen Bericht lesen mussten. In den allermeisten Redaktionen werden Reaktionen der Leser ernst genommen. Geben Sie nicht auf, denn steter Tropfen höhlt den Stein. Ja, es ist mühsam, aber auch wir werden nicht aufhören, uns gegen diffamierende, falsche und tendenziöse Darstellungen unserer Branche zu wehren.

Ein aktuelles, besonders drastisches Beispiel für falsch verstandenen und handwerklich schlecht gemachten Journalismus mussten wir kürzlich im Flensburger Tageblatt lesen. (Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich für den Hinweis auf den Artikel bei einem unserer Fördermitglieder.)
Aufhänger für den Text mit der Überschrift „Ein Paradies für Waffenfreaks“ war die Zahl der Aufbewahrungskontrollen im Landkreises Schleswig-Flensburg (229 bisher im Jahr 2026), und dass davon nur 20 unangekündigt waren. Der Kommentar dazu lautete so (hier nur ein kurzer Ausschnitt):
„Sie sind ein echter Waffennarr? Sie stehen auf die richtig dicken Dinger – Maschinenpistolen, Sturmgewehre, Handgranaten? Und die Vorschriften, die lassen Sie auch ganz gern mal einfach Vorschriften sein? Dann kommen Sie nach Schleswig-Flensburg! Hier können Sie Ihren Fetisch völlig frei ausleben! Hier kommen Fanatiker voll auf ihre Kosten!“
Und weiter geht es in dem Stil:
Wir haben uns umgehend mit einem ausführlichen Aufklärungsschreiben an den Redakteur und die Chefredaktion des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (SHZ) gewandt und kurz darauf war die Antwort des Reporterchefs in unserem Posteingang. Er kündigte an, in Kürze werde ein Interview mit zwei Sportschützen erscheinen, die sich ebenfalls über die Kolumne beschwert hatten.„Kommen Sie nach Schleswig-Flensburg und pflegen Sie hier Ihr kleines, feines, illegales Waffendepot. Profitieren Sie davon, dass das Innenministerium keine Quoten für unangekündigte Kontrollen vorgibt.“
Es waren Andreas Jagusch, Vorsitzender des Kreisschützenverbandes Schleswig-Flensburg, und Karl-Heinz Wolff, Vorsitzender des Sportschützenvereins Fahrdorf, die dann auch in einem neuen Artikel zu Wort kamen (auch dieser ist nur für Abonnenten frei zugänglich). Der VDB hat sich bei beiden bedankt, dass sie sich engagiert gegen die diffamierende Kolumne gewehrt haben. Der Autor der Kolumne, der auch das Interview mit den Herren Jagusch und Wolff durchgeführt hat, scheint allerdings nichts dazugelernt zu haben.Allein die Überschrift „Waffenbesitz, aber legal“ ist ein erneutes Beispiel dafür, dass er Waffenbesitzer generell für Kriminelle hält. Sehr schade. Mit keiner Silbe distanziert sich der Verlag von der Kolumne, die weiterhin unverändert auf der Internetseite der SHZ steht.
Dennoch: Wir werden nicht aufhören, die Medien auf unsachliche und diskriminierende Berichte aufmerksam zu machen.