14.07.2026
Bereits vor rund einem Jahr berichteten wir über unsere Bemühungen, dem sogenannten De-Banking der Büchsenmacher- und Waffenfachhandelsbranche entgegenzuwirken. Nach wie vor hören wir aus den Reihen unserer Mitglieder – vor allem von den kleinen und mittleren Unternehmen – von Diskriminierung durch die Finanzwirtschaft: Geschäftsbeziehungen werden gekündigt, Unternehmen vom Onlinezahlungsverkehr oder POS-Systemen ausgeschlossen, Kontoeröffnungen und Kredite verweigert und damit Investitionen verhindert. Dabei führt insbesondere der Ausschluss von PayPal, Klarna oder der Möglichkeit der Kreditkartenzahlung zu Umsatzeinbrüchen Teilweise wird uns von bis zu 90 Prozent geringeren Onlineabsätzen berichtet. Gerade der Onlinehandel stellt aber für viele Fachhändler ein unverzichtbares finanzielles Standbein dar, dessen Wegfall existenzgefährdende Auswirkungen hätte.
Begründet werden diese Maßnahmen von Seiten der Finanzdienstleister häufig mit dem Verweis auf Nachhaltigkeits- und ESG-Kriterien. Diese einschlägigen Ausschlusskriterien beziehen sich jedoch regelmäßig auf sogenannte kontroverse Waffen – etwa biologische und chemische Waffen, Streumunition oder Antipersonenminen – nicht aber auf den legalen Handel mit Jagd-, Sport- und Sammlerwaffen – und sind damit absolut nicht gerechtfertigt.
Vor dem Hintergrund, dass die Europäische Wertpapieraufsicht ESMA inzwischen sogar Rüstungshersteller als nachhaltig einstuft, wirkt das regelrecht absurd – denn ohne die Produkte der zivilen Waffenbranche wären der Fortbestand des Schießsports und Schützenwesens, die Regulation von Wildbeständen durch die Jagd und die ehrenamtliche Bewahrung von Kulturgut durch Waffensammler gar nicht denkbar.
Neben der fortlaufenden Suche nach Finanzdienstleistern, die die entstandene Lücke hoffentlich in Zukunft schließen zu können, hat sich der VDB nun auch in drei Brandbriefen an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und den Bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gewandt.
Darin verweisen wir auf die akute Bedrohung, die von einer solchen Diskriminierung für unsere ohnehin staatlich streng regulierte Branche ausgeht und bitten um entsprechende politische Unterstützung.
Mit persönlichen Beispielen aus den Wahlkreisen können auch Sie dazu beitragen, den politischen Druck zu erhöhen: Sollten Sie und Ihr Unternehmen von De-Banking betroffen sein, schildern Sie Ihren Fall Ihrem zuständigen Landtags- oder Bundestagsabgeordneten.
De-Banking bringt Waffenbranche zunehmend in Bedrängnis
VDB wendet sich mit Brandbriefen an Minister
Bereits vor rund einem Jahr berichteten wir über unsere Bemühungen, dem sogenannten De-Banking der Büchsenmacher- und Waffenfachhandelsbranche entgegenzuwirken. Nach wie vor hören wir aus den Reihen unserer Mitglieder – vor allem von den kleinen und mittleren Unternehmen – von Diskriminierung durch die Finanzwirtschaft: Geschäftsbeziehungen werden gekündigt, Unternehmen vom Onlinezahlungsverkehr oder POS-Systemen ausgeschlossen, Kontoeröffnungen und Kredite verweigert und damit Investitionen verhindert. Dabei führt insbesondere der Ausschluss von PayPal, Klarna oder der Möglichkeit der Kreditkartenzahlung zu Umsatzeinbrüchen Teilweise wird uns von bis zu 90 Prozent geringeren Onlineabsätzen berichtet. Gerade der Onlinehandel stellt aber für viele Fachhändler ein unverzichtbares finanzielles Standbein dar, dessen Wegfall existenzgefährdende Auswirkungen hätte.Begründet werden diese Maßnahmen von Seiten der Finanzdienstleister häufig mit dem Verweis auf Nachhaltigkeits- und ESG-Kriterien. Diese einschlägigen Ausschlusskriterien beziehen sich jedoch regelmäßig auf sogenannte kontroverse Waffen – etwa biologische und chemische Waffen, Streumunition oder Antipersonenminen – nicht aber auf den legalen Handel mit Jagd-, Sport- und Sammlerwaffen – und sind damit absolut nicht gerechtfertigt.
Vor dem Hintergrund, dass die Europäische Wertpapieraufsicht ESMA inzwischen sogar Rüstungshersteller als nachhaltig einstuft, wirkt das regelrecht absurd – denn ohne die Produkte der zivilen Waffenbranche wären der Fortbestand des Schießsports und Schützenwesens, die Regulation von Wildbeständen durch die Jagd und die ehrenamtliche Bewahrung von Kulturgut durch Waffensammler gar nicht denkbar.
Neben der fortlaufenden Suche nach Finanzdienstleistern, die die entstandene Lücke hoffentlich in Zukunft schließen zu können, hat sich der VDB nun auch in drei Brandbriefen an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und den Bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gewandt.
Darin verweisen wir auf die akute Bedrohung, die von einer solchen Diskriminierung für unsere ohnehin staatlich streng regulierte Branche ausgeht und bitten um entsprechende politische Unterstützung.
Mit persönlichen Beispielen aus den Wahlkreisen können auch Sie dazu beitragen, den politischen Druck zu erhöhen: Sollten Sie und Ihr Unternehmen von De-Banking betroffen sein, schildern Sie Ihren Fall Ihrem zuständigen Landtags- oder Bundestagsabgeordneten.