31.08.2026
Die Einführung einer digitalen Waffenbesitzkarte könnte nicht nur den Verwaltungsaufwand erheblich reduzieren, sondern auch zu mehr Transparenz und Rechtssicherheit beitragen. Die neue VDB-Broschüre „eWBK“ (Digitale Waffenbesitzkarte) erläutert ausführlich, wie die eWBK rechtssicher, praxistauglich und datenschutzkonform umgesetzt werden kann. Sie analysiert die bestehende Rechtslage, beschreibt die Schwächen der papiergebundenen Waffenbesitzkarte und skizziert konkrete technische sowie gesetzliche Lösungsansätze.
Der VDB arbeitet bereits seit mehr als drei Jahren an dem Thema, stets im engen Austausch mit dem zuständigen Fachreferat im Bundesinnenministerium. Im aktuell laufenden Prozess der Evaluierung des Waffenrechts wird das Thema nicht behandelt, weil die Einführung einer eWBK in einem größeren Zusammenhang steht und daher nicht isoliert im Waffenrecht geregelt werden kann. Das bedeutet nicht, dass das Thema an Bedeutung verliert, im Gegenteil: Das BMI widmet sich dieser Frage weiterhin intensiv gemeinsam mit den Ländern und weiteren Akteuren. Dass die Digitalisierung der Waffenverwaltung in Deutschland längst überfällig ist, ist unbestritten.
Auch aus der Waffen-Community heraus gibt es Bemühungen, diesen Prozess zu forcieren. Unter der Überschrift „Forderung nach einer vollständig digitalisierten Waffenbesitzkarte“ wurde im April eine Petition beim Bundestag eingereicht, die kürzlich freigegeben wurde: Petition 198819
Die Einführung einer eWBK steht allerdings auch im engen Zusammenhang mit der Ausgestaltung der „EUDI-Wallet“ (European Digital Identity Wallet) bei der es sich um eine persönliche, sichere App für das Smartphone handelt, mit der sich der Inhaber in der gesamten Europäischen Union digital ausweisen und wichtige Dokumente, wie z. B. den Personalausweis, den Führerschein, die WBK oder den europäischen Feuerwaffenpass verwalten kann.
Der VDB steht mit der Bundesagentur für Sprunginnovation (SPRIND) in Kontakt, die vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung mit der Umsetzung der EUDI-Wallet beauftragt wurde. Die Einführung dieser digitalen Identitätslösung in Deutschland ist für Anfang 2027 geplant.
Das Positionspapier des VDB zur „eWBK“ (Digitale Waffenbesitzkarte) ist ab sofort zum kostenlosen Download verfügbar.
Alternativ kann die gedruckte Version im VDB-Shop kostenpflichtig bestellt werden.
VDB-Broschüre zur digitalen Waffenbesitzkarte
Positionspapier erläutert rechtliche Hintergründe und zeigt technische Lösungsansätze
Die Einführung einer digitalen Waffenbesitzkarte könnte nicht nur den Verwaltungsaufwand erheblich reduzieren, sondern auch zu mehr Transparenz und Rechtssicherheit beitragen. Die neue VDB-Broschüre „eWBK“ (Digitale Waffenbesitzkarte) erläutert ausführlich, wie die eWBK rechtssicher, praxistauglich und datenschutzkonform umgesetzt werden kann. Sie analysiert die bestehende Rechtslage, beschreibt die Schwächen der papiergebundenen Waffenbesitzkarte und skizziert konkrete technische sowie gesetzliche Lösungsansätze.Der VDB arbeitet bereits seit mehr als drei Jahren an dem Thema, stets im engen Austausch mit dem zuständigen Fachreferat im Bundesinnenministerium. Im aktuell laufenden Prozess der Evaluierung des Waffenrechts wird das Thema nicht behandelt, weil die Einführung einer eWBK in einem größeren Zusammenhang steht und daher nicht isoliert im Waffenrecht geregelt werden kann. Das bedeutet nicht, dass das Thema an Bedeutung verliert, im Gegenteil: Das BMI widmet sich dieser Frage weiterhin intensiv gemeinsam mit den Ländern und weiteren Akteuren. Dass die Digitalisierung der Waffenverwaltung in Deutschland längst überfällig ist, ist unbestritten.
Auch aus der Waffen-Community heraus gibt es Bemühungen, diesen Prozess zu forcieren. Unter der Überschrift „Forderung nach einer vollständig digitalisierten Waffenbesitzkarte“ wurde im April eine Petition beim Bundestag eingereicht, die kürzlich freigegeben wurde: Petition 198819
Die Einführung einer eWBK steht allerdings auch im engen Zusammenhang mit der Ausgestaltung der „EUDI-Wallet“ (European Digital Identity Wallet) bei der es sich um eine persönliche, sichere App für das Smartphone handelt, mit der sich der Inhaber in der gesamten Europäischen Union digital ausweisen und wichtige Dokumente, wie z. B. den Personalausweis, den Führerschein, die WBK oder den europäischen Feuerwaffenpass verwalten kann.
Der VDB steht mit der Bundesagentur für Sprunginnovation (SPRIND) in Kontakt, die vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung mit der Umsetzung der EUDI-Wallet beauftragt wurde. Die Einführung dieser digitalen Identitätslösung in Deutschland ist für Anfang 2027 geplant.
Das Positionspapier des VDB zur „eWBK“ (Digitale Waffenbesitzkarte) ist ab sofort zum kostenlosen Download verfügbar.
Alternativ kann die gedruckte Version im VDB-Shop kostenpflichtig bestellt werden.