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22.06.2026

VDB im Gespräch mit der politischen Nachwuchsgeneration

Die Junge Union NRW zeigte starkes Interesse an Themen Waffenbesitz, Fachhandel und Waffenrecht

Der VDB war am 20. und 21. Juni 2026 beim 62. JU NRW-Tag in der Stadthalle Gütersloh mit einem Informationsstand vertreten. Für den Verband war die Teilnahme ein wichtiger Baustein der politischen Präsenzarbeit: Die Junge Union Nordrhein-Westfalen gehört zu den bedeutenden politischen Nachwuchsorganisationen der Union (größter Landesverband der CDU) und bringt junge Mandatsträger, Funktionsträger und politisch engagierte Mitglieder aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik zusammen.

Die Veranstaltung war mit rund 500 Delegierten und Gästen sehr gut besucht. Der VDB-Stand lag unmittelbar gegenüber dem Hauptzugang zur Halle und war damit für Delegierte, Gäste, Redner und Ehrengäste besonders sichtbar. Diese Platzierung führte an beiden Tagen zu einer hohen Frequenz, vielen spontanen Kontakten und vertiefenden Gesprächen.

Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme zahlreicher politischer Mandatsträger und prominenter Vertreter der Union.
Zu den anwesenden Persönlichkeiten gehörten unter anderem 
●    Ministerpräsident NRW, Hendrik Wüst
●    JU-Bundesvorsitzender Johannes Winkel, MdB 
●    CDU-NRW-Generalsekretär Paul Ziemiak MdB
●    Landtagspräsident André Kuper
●    Ministerin Ina Scharrenbach
●    Ralph Brinkhaus, MdB 
●    Raphael Tigges, MdL
●    Landrätin Ina Laukötter
●    JU-NRW-Landesvorsitzender Kevin Gniosdorz
●    JU-Bezirksvorsitzender Ostwestfalen-Lippe Jonas Horstmann.

Für den VDB besonders wertvoll war, dass mit fast allen namentlich genannten politischen Gästen und Rednern, aber auch mit zahlreichen weiteren Mandatsträgern, Mitgliedern des Landtages und politisch aktiven Teilnehmern wichtige und interessante Gespräche geführt werden konnten. Die Resonanz war durchweg offen, interessiert und konstruktiv.

Ein zentraler Erfolgsfaktor war erneut die Laserschießanlage der Firma Anschütz. Das Mitmachformat war ein Anziehungspunkt und schuf einen unmittelbaren Anlass für Gespräche. Gerade bei jungen politisch Aktiven erwies sich die Anlage als wirksames Instrument, um über Verantwortung, Sicherheitsbewusstsein, Sachkunde und die praktische Realität des Schießsports ins Gespräch zu kommen.

Die Erfahrung aus Gütersloh bestätigt damit den positiven Eindruck aus dem vorherigen Einsatz beim FDP-Bundesparteitag in Berlin: Ein interaktives Standformat vermittelt die Anliegen des VDB deutlich anschaulicher als ein rein statischer Informationsstand. Es macht sichtbar, dass legaler Waffenbesitz, Schießsport, Jagd, Büchsenmacherhandwerk und Waffenfachhandel untrennbar mit Regelkenntnis, Verantwortung und Sicherheit verbunden sind.

Im Vordergrund standen die Anliegen des VDB und die praktischen Erfahrungen der Branche. Immer wieder ging es um die Evaluierung des Waffenrechts, ein praxistaugliches, verständliches und vollziehbares Waffenrecht, die klare Unterscheidung zwischen legalem und illegalem Waffenbesitz, die wirksame Bekämpfung illegaler Waffen statt zusätzlicher Belastungen rechtstreuer Besitzer sowie um Entbürokratisierung und verlässliche Verwaltungsverfahren. Ganz explizit wurden hier Themen angesprochen, die in NRW teilweise aus dem Ruder laufen. Dazu gehören die Schlüsselaufbewahrung, das Einführen einer Obergrenze von Langwaffen bei Jägern oder “Regulierungsauswüchse” bei Sammlerthemen, die jeglicher rechtlicher Grundlage entbehren.  

Weitere Kernthemen waren die Situation des Waffenfachhandels und des Büchsenmacherhandwerks, lange Bearbeitungszeiten bei Behörden, die Belastung durch unklare oder überbordende Regelungen, die Rolle des Nationalen Waffenregisters, die Anerkennung verantwortungsvoller Jäger, Sportschützen und Legalwaffenbesitzer sowie die Frage, welche Maßnahmen tatsächlich zur inneren Sicherheit beitragen. Viele Gesprächspartner verfügten bereits über einen persönlichen Bezug zu Jagd oder Schießsport. Dadurch konnten zahlreiche Gespräche auf einem fachlich anspruchsvollen Niveau geführt werden.

Die Teilnahme in Gütersloh hat gezeigt, dass der sachliche Dialog mit jungen politischen Entscheidungsträgern und Multiplikatoren für den VDB von erheblichem Wert ist.
Mehrfach wurde ausdrücklich begrüßt, dass der Verband vor Ort präsent war und die Interessen des legalen Waffenbesitzes, der Büchsenmacher, des Waffenfachhandels, der Jäger und der Sportschützen sichtbar vertritt.
Der VDB wird diese politische Präsenzarbeit fortsetzen. Die Teilnahme an weiteren politischen Veranstaltungen der Jungen Union wird aktuell geplant.

Der VDB konnte in Gütersloh deutlich machen: Legalwaffenbesitz und Fachhandel stehen für Verantwortung, Sachkunde, Sicherheitskultur und regelgebundene Praxis.