Die IWA OutdoorClassics ist auch 2026 „Made for Trade“
Mit der neuen Kampagne will die Weltleitmesse den Handel stärken

Die IWA OutdoorClassics, Weltleitmesse der Jagd- und Schießsportindustrie, will 2026 mit der Kampagne „Made for Trade“ gezielt auf die politischen Herausforderungen reagieren, die den internationalen Fachhandel unter Druck setzen.
Mit der neuen Kampagne positioniert sich die IWA als strategischer Partner des Handels, der mit regulatorischen Unsicherheiten und wirtschaftlichen Belastungen kämpft. Die IWA „bietet Orientierung, fördert Vernetzung und schafft Raum für Sortimentsentwicklung und Innovation“, verspricht die Messeleitung.
Die neue Hallenaufplanung soll das Messekonzept schärfen und für eine klarere Struktur sorgen. Auch der aktuelle Anmeldestand unterstreicht die Relevanz der IWA OutdoorClassics 2026: Bereits rund 750 Unternehmen haben ihre Teilnahme bestätigt. Die Industrie zeigt damit aus Sicht der Veranstalter ganz deutlich: Die IWA bleibt der zentrale Treffpunkt für den internationalen Fachhandel.
SIG SAUER kehrt zurück„Die aktuellen politischen Entwicklungen stellen den Fachhandel vor komplexe Aufgaben – von regulatorischen Unsicherheiten bis hin zu wirtschaftlichen Risiken“, erklärt Michael Blendinger, Präsident des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. (VDB) und Inhaber des Fachhandelsgeschäfts „AimZone“. „Umso wichtiger ist eine Plattform wie die IWA OutdoorClassics, die dem Handel nicht nur eine Bühne, sondern auch Gelegenheit zum vertraulichen Austausch bietet. Mit der Kampagne „Made for Trade“ setzt die Messe ein starkes Zeichen: Sie bekennt sich zur Fokussierung auf den Handel, orientiert sich an seinen Bedürfnissen und schafft ein Umfeld, in dem Innovationen, Trends und Geschäftsmodelle gezielt entwickelt werden können“, so Blendinger weiter.
Die IWA erwartet mehr als 1.000 Aussteller, davon 85 % internationale Hersteller. Neben zahlreichen Branchengrößen – darunter unter anderem CZ, Glock, Browning, Umarex, Carl Walther und RWS – ist auch die Zahl der Rückkehrer deutlich gestiegen. Dazu zählt SIG SAUER. „Wir freuen uns sehr, in Nürnberg wieder Flagge zu zeigen“, erklärt Daniele Palmieri, Managing Director, Global Commercial Sales bei SIG SAUER. „Die Entscheidung, mit einem eigenen Auftritt auf die IWA zurückzukehren, ist Teil unserer internationalen Wachstumsstrategie. Nachdem wir SIG SAUER als führende Marke im US-amerikanischen Militär-, Behörden- und Zivilmarkt etabliert haben, richten wir den Fokus nun verstärkt auf den direkten Austausch mit internationalen Kunden und Partnern. Die IWA bietet dafür eine ideale Plattform. Wir werden unsere neuesten Produktentwicklungen präsentieren, darunter die P211 Pistole, sowie unser internationales Team vorstellen, das künftig die Aktivitäten außerhalb der USA maßgeblich gestalten wird. Für uns ist die Messe ein wichtiger Meilenstein, um bestehende Beziehungen zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam über zukünftige Marktpotenziale zu sprechen“, so Palmieri weiter.
Auch der Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffe und Munition (JSM) zeigt sich von dieser Entwicklung positiv gestimmt. „Eine Weltleitmesse braucht neben einem klaren Bekenntnis der Fachbesucher auch eine starke Beteiligung der Industrie“, erklärt Klaus Gotzen, Geschäftsführer des JSM. „Es ist sehr erfreulich, dass so viele Hersteller nach wie vor den Austausch und die Zusammenarbeit mit dem Handel schätzen. Die IWA ist für viele die beste Gelegenheit des Jahres, das internationale Geschäft gewinnbringend zu beeinflussen“, so Gotzen abschließend. Die Aussteller- und Produktdatenbank der IWA OutdoorClassics 2026 ist bereits online verfügbar.
Neue Hallenbelegung
Insgesamt stehen für die IWA im kommenden Jahr acht Hallen mit mehr als 72.000 qm zur Verfügung. So werden zukünftig Messer und Schneidwaren zusammen mit Jagdzubehör und Bekleidung in Halle 4 ausgestellt. Halle 5 öffnet sich für das Segment Waffen, beherbergt zukünftig auch noch die taktische Ausrüstung.
„Die neue Hallenaufplanung macht aus vielerlei Gründen Sinn: Zum einen schaffen wir einen idealen Rundgang, der vor allem Besucher das „Entdecken“ aller Segmente vereinfachen soll. Zum anderen orientieren wir uns auch ein Stück weit an der Sortimentsgestaltung des Fachhandels und fügen Produkte zusammen, die auch thematisch nah beisammen liegen. Insgesamt wird die IWA dadurch fokussierter, und insgesamt auch geschäftiger“, erklärt Stefanie Leege, Veranstaltungsleitung der IWA OutdoorClassics.
Quelle und weitere Informationen: www.iwa.info