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08.06.2026

Der VDB in Berlin

Mehrere Termine in der Hauptstadt boten Gelegenheit zum politischen und fachlichen Austausch

Foto (©ProLogo GmbH): Wolfgang Kubicki (2. von links) mit Generalsekretär Martin Hagen (2. von rechts), daneben Frank Satzinger (links) und Peter Braß vom VDB (rechts).

Der Bundesparteitag der FDP in Berlin bot dem VDB die passende Bühne, um ein neues Mitmach-Format erstmals in der Praxis zu erproben – mit so großem Erfolg, dass wir diesen Ansatz künftig weiter ausbauen werden: Am VDB-Stand konnten Delegierte und Gäste ihre Treffsicherheit an einer Lichtschießanlage der Firma Anschütz erproben.

Dieses interaktive Angebot stieß auf großen Zuspruch. Alte Bekannte wie der ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle oder die Fraktionsvorsitzende der FDP im Hessischen Landtag Wiebke Knell (Foto, mit Frank Satzinger) ergriffen ebenso die Gelegenheit zum Schießtraining  wie der frisch gewählte Parteivorsitzende Wolfgang Kubicki.

Aus dem niedrigschwelligen Einstieg entwickelten sich schnell zahlreiche Gespräche zu Jagd, Schießsport, dem Waffenrecht und den praktischen Herausforderungen der Branche.

Foto: Wolfgang Heins (1. Schriftführer), Jan-Bernd Kappelhoff (Präsident der DEVA) und Thomas Lenerz (Schatzmeister) bei der feierlichen Eröffnung.

Am 28. Mai 2026 nahm der VDB zudem an der Mitgliederversammlung der Deutschen Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen e.V. auf der DEVA-Schießanlage in Berlin-Wannsee teil. Ein Highlight dieser Veranstaltung war die offizielle Eröffnung der renovierten 100-Meter-Schießbahnen, die im Anschluss an die Mitgliederversammlung besichtigt werden konnten.

Foto: Stephan Standfuß, Frank Satzinger und Peter Braß (von rechts) im Berliner Abgeordnetenhaus.

Ein weiterer Termin fand am 1. Juni 2026 im Abgeordnetenhaus von Berlin statt. Im Gespräch mit Stephan Standfuß, 1. stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, standen aktuelle waffenrechtliche Themen im Mittelpunkt. Besprochen wurden unter anderem Fragen rund um SRS-Waffen und den Kleinen Waffenschein, die Evaluierung des Waffenrechts auf Bundesebene sowie Unterschiede bei der Auslegung und Anwendung des Waffenrechts durch die Waffenbehörden der Länder.

Dabei wurden beispielhaft unterschiedliche Anforderungen an die Aufbewahrung von Waffen, Diskussionen über mögliche Obergrenzen beim Besitz von Langwaffen durch Jäger sowie Überlegungen zu zusätzlichen medizinisch-psychologischen Untersuchungen vor der Erteilung waffenrechtlicher Erlaubnisse angesprochen. Ein zentrales Anliegen war die Notwendigkeit eines praxisgerechten, rechtssicheren und einheitlicheren Verwaltungsvollzugs.
Im Rahmen des Gesprächs wurden zudem aktuelle Positionspapiere und Informationsunterlagen des Verbandes übergeben.