07.09.2026
Die Beantwortung der Fragen des Bundesministeriums des Innern zur Evaluierung des Waffenrechts hatte in den vergangenen vier Wochen oberste Priorität für den VDB.
Unter der Leitung von VDB-Vizepräsident Frank Satzinger hat unser Team den umfangreichen Fragenkatalog in einem intensiven fachlichen Austausch sorgfältig aufgearbeitet und eine fundierte Stellungnahme erarbeitet. Dabei konnten wir auf unterschiedliche praktische und juristische Perspektiven zurückgreifen und diese zu belastbaren Antworten zusammenführen. Für ihre fachliche Beratung und Unterstützung danken wir unseren Kooperationsanwälten Nina Naske, Jens Müller und Michael Winkler.
Darüber hinaus war die Beteiligung von VDB-Mitgliedern und „Externen“ an unserer Umfrage von enormer Wichtigkeit für uns: Mehr als 130.000 einzelne Antworten haben uns erreicht! Unser besonderer Dank gilt denjenigen, die viel Zeit investiert haben, um uns ihre zum Teil sehr detaillierten Antworten zu übermitteln. Ihre Verbesserungsvorschläge und ihre Erfahrungen aus der Praxis haben dazu beigetragen, dass wir unsere Maxime umsetzen konnten: Wir kämpfen für alle, die vom Waffenrecht betroffen sind und lassen niemanden zurück. Gleichzeitig gilt der Dank allen unseren Mitgliedern, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen eine so umfangreiche Bearbeitung durch unser mehrköpfiges Team und unsere externen Berater überhaupt erst möglich machen.
Unser Ziel ist und bleibt die vollständige Neufassung des Waffenrechts. Warum haben wir uns dann dafür entschieden, den vorgelegten Fragenkatalog so umfassend zu beantworten? Ist das nicht wieder nur ein erneuter Schritt in die falsche Richtung, das Waffenrecht immer komplizierter und kleinteiliger zu machen? Dieser durchaus berechtigten Frage müssen wir uns stellen. Unsere Antwort: Eine Totalverweigerung bringt uns unserem Ziel nicht näher. Darum haben wir uns entschieden, den Fragebogen mit vollem Engagement zu beantworten.
In unserer Ausarbeitung mit einem aktuellen Umfang von rund 400 Seiten haben wir jede Möglichkeit genutzt, um unsere Haltung zu verdeutlichen. Wir benennen Widersprüche, stellen unbeabsichtigte Handlungsfolgen zahlreicher Regelungen dar, liefern Argumente für und gegen genannte Regelungsideen und machen konkrete Verbesserungsvorschläge. Wir haben zusätzliche Themen eingebracht, die im Fragebogen fehlen, unserer Meinung nach aber unbedingt behandelt werden müssen.
In den kommenden Tagen werden wir über unseren Verteiler den anderen Verbänden das Ergebnis unserer Arbeit zur Verfügung stellen. Insbesondere kleinere Verbände mit geringen personellen Ressourcen wollen wir so unterstützen, um sich umfangreich an der Beantwortung zu beteiligen und auch in Themenbereichen sprachfähig zu sein, in denen mitunter die personelle Stärke oder die spezifische Expertise fehlt. Unser Appell geht daher an alle betroffenen Verbände: Stellen wir gemeinsam eine lückenlose und umfassende Beteiligung an der aktuellen Befragung sicher! Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass möglichst alle Fragen beantwortet werden, um den erwartbaren restriktiven Antworten aus den Ländern, der Verwaltung und den Behörden etwas Substanzielles entgegenzusetzen. Sollte ein Verband das VDB-Positionspapier wider Erwarten noch nicht erhalten haben, wird um direkte Kontaktaufnahme gebeten.
Nach Ablauf der Abgabefrist am 30. September werden wir unser Dokument auf der Homepage des VDB veröffentlichen. Gleichzeitig machen wir gegenüber dem Bundesinnenministerium und der Regierung noch einmal die klare Erwartung der gesamten Community deutlich, die nun vorliegenden fundierten Rückmeldungen im weiteren Gesetzgebungsprozess konsequent zu berücksichtigen und in einer vollständigen Neufassung umzusetzen.
Verbändebeteiligung an der Evaluierung als Chance nutzen!
Ziel des VDB ist und bleibt die vollständige Neufassung des Waffenrechts
Die Beantwortung der Fragen des Bundesministeriums des Innern zur Evaluierung des Waffenrechts hatte in den vergangenen vier Wochen oberste Priorität für den VDB. Unter der Leitung von VDB-Vizepräsident Frank Satzinger hat unser Team den umfangreichen Fragenkatalog in einem intensiven fachlichen Austausch sorgfältig aufgearbeitet und eine fundierte Stellungnahme erarbeitet. Dabei konnten wir auf unterschiedliche praktische und juristische Perspektiven zurückgreifen und diese zu belastbaren Antworten zusammenführen. Für ihre fachliche Beratung und Unterstützung danken wir unseren Kooperationsanwälten Nina Naske, Jens Müller und Michael Winkler.
Darüber hinaus war die Beteiligung von VDB-Mitgliedern und „Externen“ an unserer Umfrage von enormer Wichtigkeit für uns: Mehr als 130.000 einzelne Antworten haben uns erreicht! Unser besonderer Dank gilt denjenigen, die viel Zeit investiert haben, um uns ihre zum Teil sehr detaillierten Antworten zu übermitteln. Ihre Verbesserungsvorschläge und ihre Erfahrungen aus der Praxis haben dazu beigetragen, dass wir unsere Maxime umsetzen konnten: Wir kämpfen für alle, die vom Waffenrecht betroffen sind und lassen niemanden zurück. Gleichzeitig gilt der Dank allen unseren Mitgliedern, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen eine so umfangreiche Bearbeitung durch unser mehrköpfiges Team und unsere externen Berater überhaupt erst möglich machen.
Unser Ziel ist und bleibt die vollständige Neufassung des Waffenrechts. Warum haben wir uns dann dafür entschieden, den vorgelegten Fragenkatalog so umfassend zu beantworten? Ist das nicht wieder nur ein erneuter Schritt in die falsche Richtung, das Waffenrecht immer komplizierter und kleinteiliger zu machen? Dieser durchaus berechtigten Frage müssen wir uns stellen. Unsere Antwort: Eine Totalverweigerung bringt uns unserem Ziel nicht näher. Darum haben wir uns entschieden, den Fragebogen mit vollem Engagement zu beantworten.
In unserer Ausarbeitung mit einem aktuellen Umfang von rund 400 Seiten haben wir jede Möglichkeit genutzt, um unsere Haltung zu verdeutlichen. Wir benennen Widersprüche, stellen unbeabsichtigte Handlungsfolgen zahlreicher Regelungen dar, liefern Argumente für und gegen genannte Regelungsideen und machen konkrete Verbesserungsvorschläge. Wir haben zusätzliche Themen eingebracht, die im Fragebogen fehlen, unserer Meinung nach aber unbedingt behandelt werden müssen.
In den kommenden Tagen werden wir über unseren Verteiler den anderen Verbänden das Ergebnis unserer Arbeit zur Verfügung stellen. Insbesondere kleinere Verbände mit geringen personellen Ressourcen wollen wir so unterstützen, um sich umfangreich an der Beantwortung zu beteiligen und auch in Themenbereichen sprachfähig zu sein, in denen mitunter die personelle Stärke oder die spezifische Expertise fehlt. Unser Appell geht daher an alle betroffenen Verbände: Stellen wir gemeinsam eine lückenlose und umfassende Beteiligung an der aktuellen Befragung sicher! Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass möglichst alle Fragen beantwortet werden, um den erwartbaren restriktiven Antworten aus den Ländern, der Verwaltung und den Behörden etwas Substanzielles entgegenzusetzen. Sollte ein Verband das VDB-Positionspapier wider Erwarten noch nicht erhalten haben, wird um direkte Kontaktaufnahme gebeten.
Nach Ablauf der Abgabefrist am 30. September werden wir unser Dokument auf der Homepage des VDB veröffentlichen. Gleichzeitig machen wir gegenüber dem Bundesinnenministerium und der Regierung noch einmal die klare Erwartung der gesamten Community deutlich, die nun vorliegenden fundierten Rückmeldungen im weiteren Gesetzgebungsprozess konsequent zu berücksichtigen und in einer vollständigen Neufassung umzusetzen.