zurück zur Übersicht

05.07.2026

Konstruktives Gespräch mit dem Geschäftsführer des Bayerischen Sportschützenbundes

VDB und BSSB wollen Zusammenarbeit vertiefen

Am 1. Juli trafen sich VDB-Präsident Michael Blendinger, VDB-Vizepräsident Frank Satzinger und Interessenvertreter Peter Braß mit Alexander Heidel, Geschäftsführer des Bayerischen Sportschützenbundes e. V. (BSSB), zu einem fachlichen Austausch in der BSSB-Geschäftsstelle auf der Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück.

Unser Foto zeigt (von links) Michael Blendinger, Alexander Heidel und Frank Satzinger.

Ziel des Treffens war es, den bestehenden Kontakt zwischen den beiden Verbänden weiter auszubauen und sich über die aktuelle waffenrechtliche Situation in Deutschland auszutauschen. Der BSSB ist mit rund 530.000 Mitgliedern der mitgliederstärkste Schießsport-Landesverband in Deutschland und damit ein wichtiger Ansprechpartner im schießsportlichen Bereich sowie für viele VDB-Mitgliedsunternehmen.
Sportlich sind die BSSB-Schützen sowohl national als auch international außerordentlich erfolgreich. 

In einem offenen und konstruktiven Gespräch wurden verschiedene waffenrechtliche Themen erörtert und gemeinsame Schnittmengen identifiziert. Im Mittelpunkt standen unter anderem die laufende Evaluierung des Waffenrechts auf Bundesebene, die Stellungnahmen der Verbände sowie deren mögliche Berücksichtigung im weiteren Auswertungs- und Gesetzgebungsprozess. Auch europäische Entwicklungen, darunter die Abstimmung im REACH-Ausschuss am 25. Juni in Brüssel zum Thema Bleiverbot in Munition, wurden thematisiert. 

BSSB und VDB waren sich einig, dass ein kontinuierlicher, sachlicher und lösungsorientierter Dialog von großer Bedeutung ist. Beide Verbände sehen die Notwendigkeit, waffenrechtliche Entwicklungen aufmerksam zu begleiten und die berechtigten Interessen von Legalwaffenbesitzern, Sportschützen und der Fachbranche konstruktiv in politische und rechtliche Entscheidungsprozesse einzubringen.

Der VDB bedankt sich beim BSSB, insbesondere bei Geschäftsführer Alexander Heidel, für die Zeit, den offenen Austausch und die konstruktive Gesprächsatmosphäre. Wir freuen uns darauf, den Dialog fortzuführen und die Zusammenarbeit in waffenrechtlichen Fragen weiter zu vertiefen.