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04.08.2026

Fragebogen zur Evaluierung des Waffenrechts eingegangen

Verbände und Behörden zu über 200 Fragen in 17 Themenbereichen beteiligt

Am 4. August 2026 ist die Evaluierung des Waffenrechts offiziell in die nächste Phase eingetreten. Das Bundesministerium des Innern hat hierzu einen umfangreichen Fragebogen an die beteiligten Verbände, Länder und Behörden versandt.

Die angeschriebenen Teilnehmer, zu denen auch der VDB gehört, haben bis zum 30. September 2026 Zeit, zu über 200 Fragen aus 17 Themenbereichen Stellung zu nehmen.

Gegenstand der Evaluierung sind unter anderem die geltenden Regelungen zur sicheren Aufbewahrung, zur persönlichen Eignung und zu Altersgrenzen. Weitere Bereiche betreffen freie Waffen, Nachtzieltechnik, Magazine, Schalldämpfer, den Erwerb jagdlicher Langwaffen, die Kontingentierung bei Sportschützen sowie den sogenannten Anscheinsparagraph. Darüber hinaus enthält der Fragebogen zahlreiche Detailfragen innerhalb der einzelnen Themenkomplexe. Die Aufzählung der genannten Bereiche ist daher nicht abschließend.

Das Bundesministerium weist zugleich darauf hin, dass einzelne Themen bereits in der ersten Befragungsrunde umfassend oder eindeutig genug beantwortet worden seien. Diese wurden deshalb nicht erneut in den Fragebogen aufgenommen.

Nicht berücksichtigt werden außerdem Fragen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den derzeit auf europäischer Ebene verhandelten EU-Richtlinien stehen.

Der VDB wird den Fragebogen nun eingehend auswerten und seine Antworten zu den einzelnen Themenbereichen erarbeiten. Über die Inhalte, unsere Bewertungen und die daraus abgeleiteten Forderungen werden wir in den kommenden Tagen und Wochen ausführlicher berichten.