03.08.2026
Fast zwei Wochen lang – vom 16. bis 25. Juli – war VDB-Geschäftsführer Ingo Meinhard im vergangenen Monat nonstop unterwegs. Die Dienstreise startete in Polen bei der WOC – World-of-Conflict, führte ihn anschließend nach Nürnberg für ein strategisches Treffen zum Thema IWA 2027 mit dem Präsidium und Vertretern der NürnbergMesse und endete beim Winchester-Cup 2026 der Ohe-Schützen in Schöllnach. Hier ist sein Bericht:
In Polen auf dem „Battleground“ – ein großes Airsoft- und Paintball-Areal direkt hinter der deutschen Grenze bei Forst – war der VDB zu Gast bei der WOC – World-of-Conflict. Das 36-Stunden-Airsoft-Szenario wurde ausgerichtet vom bekannten Patch-Lieferanten Jackets-to-go aus Berlin. Es war vor vier Jahren auch das erste Airsoft-Event unter Beteiligung des VDB. In diesem Jahr war Ingo Meinhard auch wieder „Ingame“ dabei – dieses Mal als authentischer Waffenlobbyist von Lagota, der mit der lokalen Polizei das Militär besuchte. Es war eine spannende LARP-Mission (Live Action Role-Playing), die allen Teilnehmern viel Spaß bereitete – denn beschützt wurde der Waffenlobbyist (Foto) von zwei Söldnern, die von der Polizei aufgrund von Personalmangel hinzugezogen (und vom Lobbyisten bezahlt) wurden.
Von Polen ging es dann auf einen Zwischenstopp nach Marburg zur VDB-Geschäftsstelle – Airsoft-Messestand ausladen, Western-Messestand einladen – und Abfahrt gen Süden. Montagabend trafen sich VDB-Präsident Michael Blendinger und der 1. Vizepräsident Frank Satzinger, um mit der Geschäftsführung den Termin am Folgetag vorzubereiten. Dienstag war der VDB in seiner Funktion als ideeller Träger der IWA OutdoorClassics dann zu Gast bei der NürnbergMesse. Hier fand ein intensiver Austausch zum Thema IWA 2027 statt – mit Fokus auf den deutschen Fachhandel und die VDB-Aktivitäten im kommenden Jahr.
Nach diesem Termin fuhr Ingo Meinhard weiter gen Süden – mit einem Zwischenstopp in Deggendorf ging es dann von Donnerstag bis Samstagabend nach Schöllnach zu den Ohe-Schützen. Der Verein veranstaltet seit mehr als 20 Jahren den Winchester-Cup, das größte Western-Schießen im Bayerischen Raum. Der junge Vorstand um den 1. Schützenmeister Markus Straßer hat einen modernen Schützenverein mit einem überaus beachtenswerten, niedrigen Altersschnitt. Mit Disziplinen von DSU und BSSB, aber auch mit besonderen Preisschießen – wie Winchester-Cup oder dem Tony Stark Award – begeistert der Verein junge Menschen für den Schießsport. Dazu spürt man eine besondere Verbundenheit der Mitglieder untereinander. Von der unkomplizierten, warmherzigen Atmosphäre profitierte auch unser Geschäftsführer als Gast. Jeder begrüßt jeden mit Handschlag oder sogar mit einer Umarmung. Am Samstag wurde dem VDB damit gedankt, dass Ingo Meinhard zum Cowboy ernannt wurde – ein Cowboy-Hut wurde vom Sportleiter Markus Wiesenberger überreicht.
Unser Bild zeigt (von links) Markus Wiesenberger und Markus Straßer.
Die Kommunikation zum VDB lief über den Schriftführer Martin Leigeb, dem an dieser Stelle unser ausdrücklicher Dank gilt. Meinhard: „Die Ohe-Schützen sind ein Vorzeige-Verein, der auf beeindruckende Weise beweist, wie man in den heutigen Zeiten junge Menschen für den Schießsport und das Vereinsleben begeistert. Zudem zeigen die Ohe-Schützen, wie wirkliche Gemeinschaft – ja, wie Kameradschaft gelebt wird“, sagte er nach seiner Rückkehr. Besonders beeindruckt war er aus seiner Sicht als Geschäftsführer, wie der Verein mit modernen Disziplinen, Preisschießen und anderen Aktionen die wirtschaftliche Basis dafür schaffen kann, um den Schießstand umzubauen, eine neue Lüftungsanlage zu finanzieren oder auch einen neuen Waffenraum zu bauen. Der Vorstand steht anderen Vereinen gerne für Gespräche und Inspirationen zur Verfügung.
Die Reise geht natürlich weiter, aber: „Der VDB kann nicht auf jeder Veranstaltung in jedem Jahr vor Ort sein – dafür haben wir schlicht nicht genug Ressourcen“, so Meinhard. Dabei haben es ihm gerade die „kleineren“ Veranstalter angetan, die mit historischen Themen oder seltenen Dispziplinen nicht so sehr im Rampemlicht stehen. Denn der VDB ist ein Verband zum Anfassen, zum Diskutieren und steht für Austausch mit der Basis.
Als nächstes sind wir beim 20. Treffen der historischen Artillerie des Verbandes Deutscher Schwarzpulver-Kanoniere e. V. (VDSK) am 7. und 8. August in 06357 Kelbra (Kyffhäuser) – hier wird Ingo Meinhard voraussichtlich Teil einer Kanonier-Mannschaft sein und aktiv zur Veranstaltung beitragen. Der VDSK ist übrigens der größte Kanonierverband, der das Brauchtum mit sportlichem Wettkampfschießen mit Vorderladerkanonen pflegt.
Von der „World of Conflict“ zum „Winchester-Cup“
Die Ohe-Schützen in Schöllnach begeistern junge Menschen für den Schießsport
Fast zwei Wochen lang – vom 16. bis 25. Juli – war VDB-Geschäftsführer Ingo Meinhard im vergangenen Monat nonstop unterwegs. Die Dienstreise startete in Polen bei der WOC – World-of-Conflict, führte ihn anschließend nach Nürnberg für ein strategisches Treffen zum Thema IWA 2027 mit dem Präsidium und Vertretern der NürnbergMesse und endete beim Winchester-Cup 2026 der Ohe-Schützen in Schöllnach. Hier ist sein Bericht:In Polen auf dem „Battleground“ – ein großes Airsoft- und Paintball-Areal direkt hinter der deutschen Grenze bei Forst – war der VDB zu Gast bei der WOC – World-of-Conflict. Das 36-Stunden-Airsoft-Szenario wurde ausgerichtet vom bekannten Patch-Lieferanten Jackets-to-go aus Berlin. Es war vor vier Jahren auch das erste Airsoft-Event unter Beteiligung des VDB. In diesem Jahr war Ingo Meinhard auch wieder „Ingame“ dabei – dieses Mal als authentischer Waffenlobbyist von Lagota, der mit der lokalen Polizei das Militär besuchte. Es war eine spannende LARP-Mission (Live Action Role-Playing), die allen Teilnehmern viel Spaß bereitete – denn beschützt wurde der Waffenlobbyist (Foto) von zwei Söldnern, die von der Polizei aufgrund von Personalmangel hinzugezogen (und vom Lobbyisten bezahlt) wurden.
Von Polen ging es dann auf einen Zwischenstopp nach Marburg zur VDB-Geschäftsstelle – Airsoft-Messestand ausladen, Western-Messestand einladen – und Abfahrt gen Süden. Montagabend trafen sich VDB-Präsident Michael Blendinger und der 1. Vizepräsident Frank Satzinger, um mit der Geschäftsführung den Termin am Folgetag vorzubereiten. Dienstag war der VDB in seiner Funktion als ideeller Träger der IWA OutdoorClassics dann zu Gast bei der NürnbergMesse. Hier fand ein intensiver Austausch zum Thema IWA 2027 statt – mit Fokus auf den deutschen Fachhandel und die VDB-Aktivitäten im kommenden Jahr.
Nach diesem Termin fuhr Ingo Meinhard weiter gen Süden – mit einem Zwischenstopp in Deggendorf ging es dann von Donnerstag bis Samstagabend nach Schöllnach zu den Ohe-Schützen. Der Verein veranstaltet seit mehr als 20 Jahren den Winchester-Cup, das größte Western-Schießen im Bayerischen Raum. Der junge Vorstand um den 1. Schützenmeister Markus Straßer hat einen modernen Schützenverein mit einem überaus beachtenswerten, niedrigen Altersschnitt. Mit Disziplinen von DSU und BSSB, aber auch mit besonderen Preisschießen – wie Winchester-Cup oder dem Tony Stark Award – begeistert der Verein junge Menschen für den Schießsport. Dazu spürt man eine besondere Verbundenheit der Mitglieder untereinander. Von der unkomplizierten, warmherzigen Atmosphäre profitierte auch unser Geschäftsführer als Gast. Jeder begrüßt jeden mit Handschlag oder sogar mit einer Umarmung. Am Samstag wurde dem VDB damit gedankt, dass Ingo Meinhard zum Cowboy ernannt wurde – ein Cowboy-Hut wurde vom Sportleiter Markus Wiesenberger überreicht.Unser Bild zeigt (von links) Markus Wiesenberger und Markus Straßer.
Die Kommunikation zum VDB lief über den Schriftführer Martin Leigeb, dem an dieser Stelle unser ausdrücklicher Dank gilt. Meinhard: „Die Ohe-Schützen sind ein Vorzeige-Verein, der auf beeindruckende Weise beweist, wie man in den heutigen Zeiten junge Menschen für den Schießsport und das Vereinsleben begeistert. Zudem zeigen die Ohe-Schützen, wie wirkliche Gemeinschaft – ja, wie Kameradschaft gelebt wird“, sagte er nach seiner Rückkehr. Besonders beeindruckt war er aus seiner Sicht als Geschäftsführer, wie der Verein mit modernen Disziplinen, Preisschießen und anderen Aktionen die wirtschaftliche Basis dafür schaffen kann, um den Schießstand umzubauen, eine neue Lüftungsanlage zu finanzieren oder auch einen neuen Waffenraum zu bauen. Der Vorstand steht anderen Vereinen gerne für Gespräche und Inspirationen zur Verfügung.
Die Reise geht natürlich weiter, aber: „Der VDB kann nicht auf jeder Veranstaltung in jedem Jahr vor Ort sein – dafür haben wir schlicht nicht genug Ressourcen“, so Meinhard. Dabei haben es ihm gerade die „kleineren“ Veranstalter angetan, die mit historischen Themen oder seltenen Dispziplinen nicht so sehr im Rampemlicht stehen. Denn der VDB ist ein Verband zum Anfassen, zum Diskutieren und steht für Austausch mit der Basis.
Als nächstes sind wir beim 20. Treffen der historischen Artillerie des Verbandes Deutscher Schwarzpulver-Kanoniere e. V. (VDSK) am 7. und 8. August in 06357 Kelbra (Kyffhäuser) – hier wird Ingo Meinhard voraussichtlich Teil einer Kanonier-Mannschaft sein und aktiv zur Veranstaltung beitragen. Der VDSK ist übrigens der größte Kanonierverband, der das Brauchtum mit sportlichem Wettkampfschießen mit Vorderladerkanonen pflegt.