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02.10.2026

Aiwanger besucht die „Büchsenmacherinnung für Deutschland“ in Garching

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger setzt sich für das Büchsenmacherhandwerk ein

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Büchsenmacherinnung für Deutschland in Garching besucht und zum Zusammenschluss beglückwünscht.

Das Bild zeigt (von links nach rechts): Franz-Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstags; Karl Prommersberger, Bundesobermeister der Büchsenmacherinnung für Deutschland; Dr. Peter Stein, ehemaliger Referatsleiter Handwerk im Wirtschaftsministerium (StMWi); Valentin Höfle, Referent für Handwerk im StMWi, Christian Metges, Vizepräsident des Bundesverbands Metall; Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaft- und Jagdminister; Thomas Göls, Geschäftsführer der Göls Edelstahlverarbeitung; Lorenz Tüllmann, Büchsenmachermeister; Dieter Vierlbeck, stv. Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Handwerkstags; Hubert Stärker, Präsident des Bayerischen Jagdverbands; Dr. Matthias Schönberger, Hauptgeschäftsführer der Elektroinnung München; Alfons Schmid, Ausbildungsleiter der Elektroinnung München und Armin Riedel, Leiter des Bildungszentrums Mühldorf (Foto: © StMWi/Bastian Brummer).

Am Freitag, 18. September 2026, hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Geschäftsstelle der neu gegründeten Büchsenmacherinnung für Deutschland in Garching besucht und zum Zusammenschluss beglückwünscht. Aiwanger: „Mit der Gründung der Büchsenmacherinnung in Bayern haben wir gemeinsam ein starkes Zeichen für dieses hochspezialisierte Handwerk gesetzt. Jäger und Sportschützen können sich dadurch auch künftig auf höchste Qualität ihrer Waffen und Sportgeräte verlassen. Nach der Fusion von sechs Länderinnungen hat dieses Handwerk nun wieder eine vereinte Stimme. Wir haben gemeinsam alle Hürden aus dem Weg geräumt und damit den Grundstein für eine gute Zukunft des Büchsenmacherhandwerks gelegt. Ich danke den Vertretern der anderen Bundesländer für diese Einigung auf ein zukunftsfähiges Konzept, das Kräfte bündelt und die Qualität weiter verbessert. Das Büchsenmacherhandwerk verbindet handwerkliches Können mit moderner Technik und einem hohen Maß an Verantwortung. Ob bei der Fertigung, Reparatur oder individuellen Anpassung von Jagdwaffen: Entscheidend sind Erfahrung, Sorgfalt und zuverlässige Arbeit. Für Jägerinnen und Jäger sind qualifizierte Büchsenmacher wichtige Ansprechpartner, wenn es um die fachgerechte Betreuung ihrer Waffen geht. Das garantiert auch den Tierschutz.“

Der Minister hat die Gründung der neuen Büchsenmacherinnung für Deutschland auf den Weg gebracht. Bereits frühzeitig hatte er sich für die Stärkung des Büchsenmacherhandwerks in Bayern eingesetzt und gemeinsam mit den Beteiligten die notwendigen Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Struktur geschaffen. Dabei ging es neben der Neuaufstellung der Innungsstruktur insbesondere auch um die Stärkung der beruflichen Bildung und die Zukunft des Berufs.

Zum 1. Januar 2026 hat die neue Innung ihre Arbeit aufgenommen. Hervorgegangen aus der Fusion von sechs Länderinnungen, vertritt sie aus Bayern heraus heute rund 120 Mitgliedsbetriebe bundesweit. Die gemeinsame Innungsstruktur stärkt die Interessenvertretung und schafft bessere Voraussetzungen für Ausbildung, Fortbildung und einheitliche Qualitätsstandards. 

Mit rund 30 Auszubildenden und konstanten Zahlen in der Meisterfortbildung zeigt das Büchsenmacherhandwerk zugleich eine stabile Nachwuchssituation. Der Freistaat unterstützt das Handwerk bei der beruflichen Bildung und bei der Modernisierung von Bildungsstätten. 

„Gerade bei einem so spezialisierten Handwerk wie den Büchsenmachern kommt es auf gute Ausbildung und fachliche Erfahrung an“, betont Aiwanger. „Wir wollen, dass junge Menschen auch künftig die Möglichkeit haben, diesen anspruchsvollen Beruf zu erlernen und sich darin weiterzuentwickeln. Mit der neuen Innung haben wir dafür deutschlandweit die besten Voraussetzungen geschaffen. Sicherheit, Qualität und damit auch Tierschutz durch bestens gewartete Jagdwaffen und beste Ausrüstung für unsere Sportschützen - wir machen das gemeinsam möglich.“

(Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie vom 18.09.2026)