23.03.2026
VDB-Position zur Stärkung der Reserve ergänzt Antrag der Grünen Bundestagsfraktion
Grüne fordern Ausbau der zivilen Sicherheitsstrukturen
Mit dem Antrag „Die Zeitenwende in der Zivilen Verteidigung umsetzen“ (Bundestags-Drucksache 21/4746) will die Bundestagsfraktion der Partei Bündnis 90/Die Grünen die Bundesregierung dazu motivieren, die zivilen Sicherheitsstrukturen umfassend zu reformieren. Damit soll die zivile Verteidigung gestärkt und der Schutz kritischer Infrastrukturen intensiviert werden.
„Eine starke Zivile Verteidigung schützt kritische Infrastrukturen, sichert staatliche Handlungsfähigkeit und stärkt die Resilienz der Bevölkerung. Dazu gehören funktionierende Behörden, leistungsfähige Zivilschutzorganisationen und gut vorbereitete Bürger*innen“, so die Fraktion in ihrer Antragsbegründung vom 19.03.2026 (Gender-Sternchen im Original).
Unsere skandinavischen und osteuropäischen Bündnispartner werden im Antrag explizit als Positivbeispiele angeführt:
„Die deutsche Politik sollte sich dabei auch stärker an den nordischen und baltischen Staaten orientieren. Unsere Partner an der NATO-Ostflanke haben durch die direkte Bedrohung, aber auch durch ihre Geschichte immer schon einen realistischeren Blick gehabt als frühere Bundesregierungen. Ihre Haltung ist gekennzeichnet durch einen glasklaren Blick auf die Bedrohungslage, der in konkretes Handeln umgesetzt wird und sich in einer hohen Resilienz in der Gesellschaft und großer militärischer Abwehrbereitschaft widerspiegelt.“
Wesentlicher Bestandteil dieser Resilienz sind allerdings auch bewaffnete Heimatschutzkräfte wie in Dänemark oder Polen, der erleichterte Zugang zu Schusswaffen zur Stärkung der gesamtgesellschaftlichen Verteidigungsbereitschaft, zum Beispiel in Estland und Litauen oder der Bau von über 300 neuen Schießstätten in Finnland im Rahmen vereinfachter Verfahren.
Der VDB hat sich schriftlich an die Antragsteller gewandt, um ihnen zu diesem Ansatz zu gratulieren und gleichzeitig unsere hiermit im Einklang stehende Forderung zur Stärkung der Reserve einzubringen. Unser gleichnamiges Positionspapier haben wir den Abgeordneten zugesandt.
Aus Sicht des VDB ist unsere Forderung nach Anerkennung eines waffenrechtlichen Bedürfnisses für beorderte Reservisten eine sinnvolle und zielführende Ergänzung des Antrages der Bundestagsfraktion. Sie führt angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen zu einer Stärkung der gesamtgesellschaftlichen Resilienz. Wir freuen uns auf die Rückmeldungen aus der Fraktion.
„Eine starke Zivile Verteidigung schützt kritische Infrastrukturen, sichert staatliche Handlungsfähigkeit und stärkt die Resilienz der Bevölkerung. Dazu gehören funktionierende Behörden, leistungsfähige Zivilschutzorganisationen und gut vorbereitete Bürger*innen“, so die Fraktion in ihrer Antragsbegründung vom 19.03.2026 (Gender-Sternchen im Original).
Unsere skandinavischen und osteuropäischen Bündnispartner werden im Antrag explizit als Positivbeispiele angeführt:
„Die deutsche Politik sollte sich dabei auch stärker an den nordischen und baltischen Staaten orientieren. Unsere Partner an der NATO-Ostflanke haben durch die direkte Bedrohung, aber auch durch ihre Geschichte immer schon einen realistischeren Blick gehabt als frühere Bundesregierungen. Ihre Haltung ist gekennzeichnet durch einen glasklaren Blick auf die Bedrohungslage, der in konkretes Handeln umgesetzt wird und sich in einer hohen Resilienz in der Gesellschaft und großer militärischer Abwehrbereitschaft widerspiegelt.“
Wesentlicher Bestandteil dieser Resilienz sind allerdings auch bewaffnete Heimatschutzkräfte wie in Dänemark oder Polen, der erleichterte Zugang zu Schusswaffen zur Stärkung der gesamtgesellschaftlichen Verteidigungsbereitschaft, zum Beispiel in Estland und Litauen oder der Bau von über 300 neuen Schießstätten in Finnland im Rahmen vereinfachter Verfahren.
Der VDB hat sich schriftlich an die Antragsteller gewandt, um ihnen zu diesem Ansatz zu gratulieren und gleichzeitig unsere hiermit im Einklang stehende Forderung zur Stärkung der Reserve einzubringen. Unser gleichnamiges Positionspapier haben wir den Abgeordneten zugesandt.
Aus Sicht des VDB ist unsere Forderung nach Anerkennung eines waffenrechtlichen Bedürfnisses für beorderte Reservisten eine sinnvolle und zielführende Ergänzung des Antrages der Bundestagsfraktion. Sie führt angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen zu einer Stärkung der gesamtgesellschaftlichen Resilienz. Wir freuen uns auf die Rückmeldungen aus der Fraktion.